Lawo spielt zentrale Rolle im EMPAC des Rensselaer Polytechnic Institute.

Modernste Mischpult-, Netzwerk- und Managementsysteme für den Produktionsbetrieb.

Die große Eröffnung des neuen Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC) des Rensselaer Polytechnic Institute, führend im Bereich technologie-orientierter Bildung, rückt rasch näher -  die großen Eröffnungsfeierlichkeiten finden vom 3. bis zum 19. Oktober 2008 statt. Angekündigt als “beispiellose Plattform für Forschung im Schnittpunkt von Physischem und Virtuellem” soll das hoch moderne EMPAC Möglichkeiten für Künstler, Wissenschaftler und Studenten schaffen, wie es sie vorher noch nie gab. Das EMPAC bietet Arbeitsmöglichkeiten für kreative Exploration sowie Forschung in Gebieten wie Virtualisierung und großangelegte interaktive Simulationen; beim audiovisuellen Produktionskern vertraut man auf Lawo-Technologie.

Dazu Johannes Goebel, Direktor des EMPAC: “Das EMPAC bietet ein breites Spektrum an Aufführungsräumen und Studios, alle auf sehr hohem Niveau ausgestattet und von Anfang an dafür ausgelegt, sowohl die traditionellen darstellenden Künste als auch zeitgenössische Werke zu beherbergen -  besonders diejenigen, für die digitale Technologie einen anspruchsvollen, ästhetisch experimentellen, integralen Teil der Produktion darstellt. Eine Voraussetzung für die  Umsetzung war für uns, technisch ausgefeilte Audio/Video Netzwerk und Management-Möglichkeiten zu schaffen. Da Audio einen integralen Teil des Gesamtauftrags darstellt, wollten wir auch hochwertige Audiomischpulte und Signalverarbeitungssysteme. Dies alles führte uns zu Lawo und seiner anerkannten Führungsposition auf diesen Gebieten.”

Nach ausgiebiger Suche entschieden sich Goebel und seine Mitarbeiter, die EMPAC A/V Infrastruktur um eine Lawo Nova 73HD Kreuzschiene, zwei digitale Lawo mc²56 Mischpulte und ein VSM (Virtual Studio Manager) Management-System herum aufzubauen. Nachdem das anspruchsvolle Projekt abgeschlossen und alle Aspekte implementiert sind, wird es nicht nur die erste Installation von Lawos neuem mc²56 Mischpult in den USA sein, sondern auch die erste komplette VSM Implementierung in den Vereinigten Staaten, die sowohl Video als auch Audio abdeckt.

Die I/O Architektur des Systems ist um die Nova 73HD aufgebaut - ausgestattet mit zwölf DALLIS Frames für I/O und verbunden mit einer Reihe von beweglichen Stageboxen, die in der gesamten Einrichtung verteilt sind. Die zwei mc²56 Mischpulte - beide mit einem eigenen Lawo Plug-in Server für DSP ausgestattet - sind mit der Kreuzschiene vernetzt und haben so Zugriff auf die verschiedenen Ein- und Ausgänge. Um für ein breites Produktionsspektrum, Ausstellungen, Workshops und andere Veranstaltungen bereit zu sein, können beide Mischpulte innerhalb des gesamten Komplexes bewegt werden. Auf Mikrofon- und andere Eingänge wird über die Stageboxen zugegriffen, wobei Ausgänge für Aufnahme, Beschallungsanlagen und anderes Equipment ebenfalls über die Kreuzschiene bedient werden.

Zusätzlich zu den umfangreichen Audio Routing-, Misch- und Verarbeitungskapazitäten werden EMPACs audiovisuelle Anlagen über die VSM Steuersoftware gesteuert. EMPACs VSM System besteht aus 14 virtuellen Displays und umfasst in der letzten Ausbaustufe das gesamte Audio Routing, beide mc²56 Mischpulte plus das Interface für das HD Video-Produktionsequipment der Anlage, einschließlich Video Source Auswahl, sowie die Steuerung des Video Routers und -Switchers.

EMPAC ist ausgestattet mit einem Konzertsaal für 1 200 Personen, einem Theater mit 400 Sitzplätzen mit Fly-Tower und einem computergesteuertem Rigging, zwei Blackbox Studios, eines mit 325 m² und 12 Metern Höhe, eines mit 230 m² und 9 Metern Höhe, sowie einem 140 m² großen Probenraum, vier Studios der Stamm-Ensembles plus einem Cafe und einem Lobbybereich. Entworfen wurde das EMPAC vom britischen Architekturbüro Grimshaw. Alle Veranstaltungsbereiche sind für einen maximalen Geräuschpegel von 15 dB unter voller Video- und Theaterbeleuchtung ausgelegt und räumlich voneinander getrennt. Um einen möglichst geringen Störpegel zu haben, sind alle Dimmer im Gebäude Sinuswellen-Dimmer.

“Nach der Fertigstellung”, so Goebel weiter, “wird EMPAC ein technologisch, intellektuell und künsterisch durchdrungenes Ambiente bieten. Es wird Verbindungen zwischen wissenschaftlicher und Ingenieursforschung auf der einen Seite und der sinnlichen Wirkung der Kunst auf der anderen Seite herstellen; zwischen dem menschlichen Streben nach Klarheit und Präzision und der gleichermaßen menschlichen Erfahrung des Lebens als eine beschwerliche Suche nach Antworten, wie sie oft in der Kunst behandelt wird. Nach diesem enormen Planungsaufwand ist unsere Vision nun bald Realität. Jeder, der an diesem Unternehmen beteiligt ist, ist ehrlich begeistert über die Perspektiven, die diese neue Einrichtung für Generationen von Studenten, Künstlern, Forschern und Wissenschaftlern bieten wird. Da der Ton ein so zentrales Element darstellt bei allem, was hier stattfinden wird, sind wir froh, dass wir die Netzwerk- und die Audio-Erfahrung von Lawo in dieses Projekt einbinden konnten. Lawo hat uns sehr unterstützt und uns sogar zwei mc²66 Mischpulte geliehen, während unsere mc²56 Mischpulte gebaut und konfiguriert wurden. Man kann sich kaum einen besseren Partner vorstellen.”

Für weitere Informationen über Rensselaer Polytechnic Institute’s neues Experimental Media and Performing Arts Center EMPAC  besuchen Sie die Website www.empac.rpi.edu

 

 

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