GCap mit Lawo-Technologie auf Sendung.

Größtes Privatradio-Network modernisiert Studios mit zirkon und Nova17.

GCap, Großbritanniens größtes privates Radionetzwerk mit etwa 40 Sendern, stattete im Rahmen einer umfassenden Modernisierung seiner Studios die Standorte Wrexham, Chelmsford, Swindon, Bedford, Worchester und Nottingham mit zirkon-Pulten und Nova17-Kreuzschienen aus.

Jeder GCap Radiosender sendet sein eigenes lokales Radioprogramm. Zentrale Standorte versorgen die lokalen Sender über die Netzwerke „Mix Network“ und „Classic Gold Network“ mit einem Rahmenprogramm. Die Programme werden auf mehreren Plattformen gesendet – über FM, AM, DAB, Satellit und Internet.


Die Lawo-Lösung

Zwei bis drei Regien der Radiosender sind mit je einem zirkon und einem zentralen Router im Technikraum ausgestattet. Weitere Edit-Workstations und Newsstudios werden direkt über die Nova17 versorgt. In Nottingham nutzen die Redakteure ein z4 für das Editing.


Mischpulte

Die zirkon-Pulte verfügen über je 8 oder 12 Fader. Auch der Systemkern ist in der Regie untergebracht – da er lüfterlos arbeitet, ist dies problemlos möglich.

Jede Regie besitzt einen Touchscreen, über den Lawos VisTool-Software bedient wird. Das VisTool steuert die zentrale Kreuzschiene; zudem kann der Moderator auch auf die Eingangssignale, die Aufnahme-, Beschallungs-, Rückleitungs- und RDS-Daten-Kreuzschiene zugreifen. Auch die Einstellungen von EQ und Dynamikeinheit, Alarmmeldungen, z. B. bei Netzteilausfällen, sowie MADI-Verbindungen werden visuell dargestellt. Die Sendekreuzschiene erlaubt es jedem User, die Regie, jede eingehende externe Leitung sowie die Workstations und Newssprecherräume direkt auf den entsprechenden Sendeausgang zu schalten. Über die Aufnahmekreuzschiene kann der Moderator seine eigene Sendung ebenso wie alle lokalen und externen Quellen der Zentralkreuzschiene aufnehmen. Da alle Codecs im zentralen Geräteraum stehen, kann der User über die Rückleitungskreuzschiene jeden Codec lokal verwenden, solange er nicht von einer anderen Regie genutzt wird.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die intuitive Off-Air-Aufnahmefunktion. Wird der Aufnahmeknopf gedrückt, schaltet die Oberfläche nahtlos zwischen der Sende- und der Aufnahmefunktion um – als wären es zwei komplett eigenständige Konsolen in einer. Beim Umschalten zwischen den „Oberflächen“ bewegen sich die Motorfader in die richtige Position. Externe Harddisk-Ausspielsysteme (z. b. Genesys) kommunizieren mit dem System über Ethernet und steuern die Einspielung von Werbung, lokalen Idents, Nachrichtenreports und Musik.


Zentralkreuzschiene

Die Nova17 ist mit jedem Studio über MADI (64 Kanäle) verbunden. Sie kann über VisTool gesteuert werden. Alle Quellen der Nova17 können einzelnen Regien zugespielt werden. Das intelligente Tieline-Management erlaubt es, dass für jedes zirkon viele Audioeingänge als Quellen verfügbar sind.  Die Regien und die Zentralkreuzschiene kommunizieren über Ethernet. Die Zustände der Signalisierung der Studios, z. B. Mikrofon auf Sendung, Rotlicht oder Statusanzeigen der Codecs, werden an alle Teilnehmer übermittelt. Abhängig von dem über die Sendekreuzschiene eingestellten Sendeweg werden auch serielle Daten automatisch darauf geroutet.

Der zentrale Geräteraum ist mit einem weiteren VisTool zur Steuerung der Kreuzschiene und für spezielle GCap-Anwendungen ausgestattet. Ein externes Übertragungskontrollsystem über Ethernet ist in der zentralen Kreuzschiene enthalten. Für jede Sendung können Werbesendungen zu bestimmten Zeiten eingefügt werden.


Schnittstellen

Das I/O-System basiert auf dem DALLIS mit elektronisch-symmetrisch analogen I/Os, AES-Eingängen mit SRC und AES-Ausgängen ohne SRCs. Neben den Karten für die Audiosignale sind auch GPIO- und RS232-Routerkarten im Einsatz.

 

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