FARM AID 25: Perfekt abgemischt mit Lawo.

mc²66 Features garantieren erstklassigen Sound.

Milwaukee, Wisconsin/USA – 20. Oktober 2010 ... „Farm Aid 25: Growing hope for America“ ist ein jährlich stattfindendes Konzert zur Unterstützung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben in den USA. Am 2. Oktober 2010 traten dabei die Vorstandsmitglieder Willie Nelson, Neil Young, John Mellencamp und Dave Matthews im Miller Park auf. Auch Kenny Chesney, Norah Jones, Jason Mraz und andere Stars waren mit von der Partie. Übertragen wurde das Event auf „Willie’s Place“, „Sirius/XM Radio“ und „The 101 Network“ von DIRECTV. Um beste Tonqualität zu erreichen, wurde ein enormer Aufwand getrieben – mit dem MTV-Ü-Wagen „Remote Unit 8“ und der Ton-Crew, bestehend aus Marc Repp und Browning McCollum, wurde das Projekt problemlos gemeistert. In puncto Tonmischung spielten ein Lawo mc²66 sowie die Lawo Plug-in Collection eine zentrale Rolle.

Marc Repp arbeitet als Senior Audio Operations Engineer auf dem „Remote Unit 8“ Truck und Browning McCollum betreut alle technischen und wartungsbezogenen Arbeitsabläufe. Zusätzlich zu seinen organisatorischen Aufgaben, die  Repp im Rahmen der Arbeit mit dem Fahrzeug ausführt, assistiert er auch beim Tonmix, wenn externe Toningenieure die Hauptmischung übernehmen. Bei „Farm Aid 25“ übernahm Repp allerdings die komplette Tonmischung. Dabei nutzte er im Ü-Wagen ein mc²66 mit 48+8 Fadern und 8 DSP Karten, das damit über 500 vollständig ausgestattete DSP-Kanäle besitzt – das derzeitig verfügbare Maximum! Mit diesem Equipment war Repp dann für das Mischen aller Live-Acts verantwortlich, wobei sich einige zusätzliche Herausforderungen ergaben: so führte beispielsweise nur die Hälfte der Künstler einen Soundcheck vor der Show durch.

„Für das diesjährige Farm Aid-Konzert, das für die Übertragung in 5.1 Surround Sound abgemischt wurde, hatte ich nur bei der Hälfte der Künstler einen Soundcheck auf dem Plan stehen. Für diese Auftritte konnte ich die Snapshot Funktion des mc²66 einsetzen und später einfach den passenden Mix laden. Die verbleibenden etwa acht Acts, die komplett ohne einen vorherigen Soundcheck stattfanden, stellten mich vor größere Herausforderungen. Ich bekam nur die Info, welche Inputs anliegen, auf welchen Leitungen sie zu finden sind, und so mischten wir im Wesentlichen ‚fliegend‘“, so Repp.

„Ein Aspekt des mc²66 war für mich in dieser Situation besonders hilfreich: die mc² DSP Library Funktion erlaubte mir, meine favorisierten DSP Einstellung pro Kanal zu laden und anzupassen, die dann wiederum im Pult gespeichert werden. Da sie nicht projektspezifisch sind, bleiben sie so lange erhalten, bis sie vom Nutzer gelöscht werden,“ so Repp weiter. „Ich hatte als Favoriten verschiedene Kick Drum-, Schlagzeug-, Gitarren und Stimmeinstellungen, usw. bereits gespeichert. Diese benutzte ich dann als Ausgangsbasis für die Auftritte ohne Soundcheck  wodurch ich EQ, Kompression, und viele andere Parameter nicht für jeden einzelnen Auftritt neu einstellen musste.“

Der Lawo Plug-in Server ist von Haus aus kompatibel mit allen VST Audiobearbeitungs-Plug-ins und kann daher nahtlos in die Mischpulte der mc²-Serie integriert werden. Bei seinem Einsatz wird die Art und Weise der DSP-Verarbeitung maßgeblich beeinflusst. Das übliche Patchen von externem DSP-Equipment wird dank der Integration des Systems mit dem Lawo HD Core vermieden. Da die Bedienung des Systems nach wie vor über das Pult verläuft, wird so laut Repp viel Zeit gespart.

„Wir mischen eine ganze Reihe Fernsehshows und Recordings, die aus mehreren Acts bestehen,“ sagt Repp, „und wenn man externe Prozessoren bei jedem Auftritt einsetzt, muss irgendjemand alle Einstellungen im Auge behalten, damit sie nach einem Bühnenwechsel wieder gefunden werden können. Werden im Gegensatz dazu die DSP-Settings jedoch als Teil der Pult-Automation abgespeichert – wie beim Plug-in Server – werden sie als Teil des Snaphots geladen und sind damit sofort verfügbar. Neben Dynamics wie Kompressor und Limiter können wir auch Reverb, Delay, und andere Effekte einsetzen, was vorher nur mit externem Equipment möglich war.“

Mit Blick auf sein nächstes Projekt, erklärte Repp: „Das mc²66 war auf jeden Fall das perfekte Mischpult für dieses Event. Dank des Plug-in Servers hatte ich extrem schnellen Zugriff auf ein enormes DSP Potential, ohne das Pult überhaupt verlassen zu müssen. Externes Equipment wird nicht mehr benötigt, und die Bedienung ist denkbar schnell. Das System selber hat einen super Klang und spart im Gegensatz zu anderem Equipment auch bei stressigen Events deutlich Zeit und Nerven. Meinen Kollegen vom „Remote Unit 8“ und mir kommt es ehrlich gesagt so vor, als ob die anderen Hersteller da noch einiges aufzuholen haben. Im Endeffekt macht die Soundqualität den Unterschied – und da ist Lawo überragend.“